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Posts

Es werden Posts vom Oktober, 2015 angezeigt.

Wanda - Bussi

An der Wiener Band Wanda führt spätestens seit letztem Winter kein Weg mehr vorbei. 2012 gegründet, gelang ihnen mit dem im Oktober letzten Jahres veröffentlichten Debütalbum "Amore" ein beachtlicher Erfolg, der sogar in die deutschen Charts durchdrang und zusammen mit dem im Februar 2015 veröffentlichten Album "Schick Schock" der ebenfalls österreichischen Band Bilderbuch eine lange nicht dagewesene Begeisterung für die Musik des schönen Alpenlandes hervorrief. Vor knapp zwei Wochen erschien das lang ersehnte zweite Album von Wanda, das auf den Namen "Bussi" hört. Wie schlägt es sich im Vergleich zum Vorgänger?

Ich gebe zu, "Amore" habe ich mir nur ausgeliehen, um keinen eventuellen Fehlkauf zu tätigen. Passenderweise fiel mein Ausleih des Debüts mit dem Release von "Bussi" zusammen, was zur Folge hatte, dass ich keine Woche nach Release mit der brandneuen Platte in der Hand aus dem örtlichen Plattenladen marschierte. Zuhause wurde da…

Filmkritik: Leichen pflastern seinen Weg

(Wie immer gilt Spoilerwarnung!)
Mit Western assoziiert man gerne Strahlemänner wie John Wayne, makellose Helden also, denen keine Gefahr was anhaben kann und die das Böse immer in einem finalen Showdown besiegen. Doch spätestens mit dem 1966 erschienenen Italowestern "Django" von Sergio Corbucci änderte sich dieses Bild: Der Film war dreckig, glänzte mit extremer Gewalt und einem äußerst fragwürdigen Helden, der stets einen Sarg hinter sich herzog. Zwei Jahre später perfektionierte Corbucci seinen Stil und drehte "Leichen pflastern seinen Weg", meinen ewigen Lieblingswestern, mit Klaus Kinski und Jean-Louis Trintignant in den Hauptrollen...

Der Film wurde schon zu seinem Erscheinen aufgrund des Gewaltgrades und dem tragischen Ende sehr kontrovers aufgefasst, aber auch von der Kritik gefeiert. Gefeiert wurde er vor allem wegen seinen grandiosen Hauptdarstellern (Jean-Louis Trantignant und Klaus Kinski hatten hier die Rollen ihres Lebens) und dem epischen Soundtrack v…

Filmkritik: Matrix Revolutions

Mit einiger Verspätung schreibe ich nun auch noch meine Kritik zum Abschluss der legendären Matrix-Trilogie. Nachdem mir die ersten beiden Filme sehr gefielen, war ich auch noch auf den dritten Teil gespannt. Aber konnte er meine Erwartungen erfüllen? Spoiler alert!

Die Handlung schließt nahtlos an Teil 2 an: Der Angriff der Maschinen auf die Stadt Zion steht unmittelbar bevor und Neo (erneut gespielt von Keanu Reeves) ist die letzte Hoffnung einer desillusionierten Menschheit. Doch im Moment liegt er scheinbar ohnmächtig in einem Krankenzimmer auf einem Raumschiff im Hafen von Zion. Aufgrund seiner Gehirnaktivität lässt sich jedoch erkennen, dass er sich in die Matrix eingeklinkt hat, wo er gerade in einer U-Bahn-Station, gelegen in einer Art Zwischenwelt, darauf wartet, wieder raus zu können. Trinity und Morpheus begeben sich zum Merowinger, in dessen Auftrag der "Schaffner" in der Zwischenwelt tätig ist, und fordern eine Freilassung Neos, worauf der Merowinger nach Androh…