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Es werden Posts vom Dezember, 2015 angezeigt.

The Doors - The Doors

Nach meinen gestrigen Ausflügen in die Gefilde des Metal komme ich heute zu einem für meinen Musikgeschmack fast schon wieder "typischeren" Album, dem ich wohl ähnliche Superlativen wie dem gestrigen Megadeth-Album zusprechen muss: The Doors aus dem Jahr des "Summer of Love" 1967. Doch gar so idealistisch und optimistisch gab sich die Band um Ausnahmesänger Jim Morrison weder hier noch auf den späteren Platten der Band. Und trotzdem - es passt wunderbar in seine Zeit...
Dieses Album als schieres "Album" passiv zu hören, fällt mehr als nur schwer. Die Klangwelten, die Organist und Bassist Ray Manzarek, Gitarrist Robby Krieger, Drummer John Densmore und allen voran natürlich DER grandiose, ob seiner Stimmkraft oder seiner lyrischen Poesie auf ewig unsterbliche Sänger Jim Morrison auf "gerade mal" 40 Minuten Spieldauer entwerfen, sind um vielfaches reifer und einfach besser als der restliche musikalische Output der 1960er-Jahre (damit meine ich dic…

Megadeth - Rust In Peace

Wie aus meinen bisherigen Posts ersichtlich, bin ich eigentlich kein Wahnsinnsfan von Metal. Von Ausnahmen wie Metallica, Cannibal Corpse oder Pantera mal abgesehen, habe ich auch nie wirklich Musik aus diesem Genre gehört. Doch ein Metal-Album im Speziellen bildet hier die große Ausnahme, da es in meiner ewigen Bestenliste wohl auf ewig sehr weit oben rangieren wird. Ich schreibe hierbei von Megadeths Rust In Peace, das im Herbst 1990 erschien und auch mich mit seinen vielfältigen musikalischen Einflüssen in pure Begeisterung zu versetzen vermag. Zudem wurde es in diesem Jahr 25 Jahre alt, was ja wohl Grund genug ist, nun endlich über das Album zu schreiben.

Eine bandinterne Besonderheit ist Rust In Peace schon deswegen, weil es (angeblich) das erste Megadeth-Album war, bei dem von Anfang bis Ende ein und derselbe Produzent agierte, ist doch die Sturheit von Bandleader Dave Mustaine bekannt, die ihm schon 1983 (zusammen mit seinen Drogenproblemen) den Job bei Metallica kostete. Durch…

Genesis - Invisible Touch

Sei es David Bowies Never Let Me Down, AC/DCs Fly on the Wall oder Coldplays Ghost Stories, viele Musiker haben dieses eine Album, das von den Fans verachtet und verspottet, im besten Fall noch ignoriert wird - so irgendwie auch Invisible Touch von Genesis, das beim Release im Sommer 1986 für die Fans der 70er-Progressive-Rock-Genesis ein harter Schlag gewesen sein dürfte und in Besprechungen bis heute neben dem Nachfolger I Can't Dance das Schwarze Schaf der Band-Diskographie darstellt. Trotz allem waren die beiden genannten Alben mit Verkäufen jenseits der 15 Millionen Exemplare die wohl erfolgreichsten der britischen Ausnahmeband. Kann das Album Invisible Touch also wirklich so schlecht sein, wie es gerne gemacht wird?

Bald nach der extrem erfolgreichen Veröffentlichung des Albums No Jacket Required von Bandmitglied Phil Collins traf man sich Ende 1985 wieder auf der alten Farm irgendwo im britischen Hinterland, wo bereits (mit Ausnahme des Debüts von 1969) all die Genesis-Plat…