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Es werden Posts vom April, 2017 angezeigt.

Gezockt #3: Burnout 3: Takedown

Ich liebe Rennspiele. Die Verfolgungsjagden aus Need for Speed, die Windschattenduelle aus den NASCAR-Games oder die schiere Gewalt von Death Rally haben mich seit jeher leichter in Begeisterung versetzt als jede andere Art des virtuellen Lebens. Doch alles hat seinen Ursprung - und neben NfS Underground zeichnet sich vor allem ein Game für meine Liebe zum Bleifuß verantwortlich: Ladies and Gentlemen, willkommen in der Welt von Burnout!

Als Acclaim 2001 das erste Burnout für die PlayStation 2, den GameCube und später auch für die Xbox veröffentlichte, war es nicht viel mehr als ein netter Arcade-Racer mit ganz gutem Geschwindigkeitsgefühl und passendem Soundtrack. Dies änderte sich jedoch, als im Folgejahr Burnout 2 erschien, denn plötzlich wurde das Gameplay noch schneller und vor allem - crashlastiger. Dank des Crash-Modus wurde Point of Impact zur viel beachteten Sensation am Racing-Himmel und alsbald wurde an einem Nachfolger gebastelt. Doch lange vor dessen Veröffentlichung ging …

Gezockt #2: Red Dead Revolver

Der Wilde Westen. Endlose Prärie, Banden, Saloons und grimmige Sheriffs mit lockerem Revolver. Duelle auf offener Straße, Postkutschenüberfälle, Kopfgeldjäger - all das sieht man vor dem geistigen Auge, sobald die Rede auf jene wilde Periode amerikanischer Geschichte fällt. Viele Entwickler haben seit den 70er-Jahren bereits versucht, all dies glaubhaft in einem Videospiel umzusetzen, darunter auch die Köpfe von Rockstar Games, die sich für die berüchtigte Grand Theft Auto-Reihe verantwortlich zeichnen. Ende 2004 erschien - mit einiger Verspätung - ihr erstes Western-Abenteuer: Red Dead Revolver. Kann es den Westernfan in mir überzeugen oder lediglich ein müdes Lächeln hervorzaubern?

Es geht wie üblich um Rache. Rache am Tod der eigenen Eltern ist der Gedanke, der Red Harlow, den Kopfgeldjäger mit dem schnellen Colt, antreibt. Als Spieler begleitet man Red in alle möglichen Gegenden des Westens, um gesuchte Verbrecher gegen Kopfgeld zu erlegen und anschließend die Belohnung einzusacke…

Eraserhead (1977)

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr - dieser Spruch aus der Mottenkiste deutscher Komödie passt wie die Faust aufs Auge zu Eraserhead: In seinem Spielfilmdebut befasst sich der großartige Multimediakünstler David Lynch (Twin Peaks, Lost Highway) mit dem Vaterwerden, der Verantwortung, die ein Baby mit sich bringt, sowie der zerstörerischen Kraft, die die Angst vor diesen Dingen mit sich bringen kann.

Der surreale Film beginnt mit einer Einstellung des Kopfes seines Protagonisten Henry, der durch den Raum schwebt. Ein Mann beobachtet die Szene von seinem Fenster aus und zieht an einem Hebel. Daraufhin fällt ein wurmartiges Etwas in ein Becken mit Wasser, in dem es verschwindet. 
Henry lebt in einer Industriestadt - trostlos, verlassen und stets von typischen Fabriksgeräuschen durchdrungen. Hohe, fensterlose Mauern sowie heruntergekommene Mietshäuser dominieren das schwarz-weiße Bild. Als er nach Hause kommt, informiert ihn seine Nachbarin darüber, dass seine Freundi…