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Es werden Posts vom April 16, 2017 angezeigt.

Eraserhead (1977)

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr - dieser Spruch aus der Mottenkiste deutscher Komödie passt wie die Faust aufs Auge zu Eraserhead: In seinem Spielfilmdebut befasst sich der großartige Multimediakünstler David Lynch (Twin Peaks, Lost Highway) mit dem Vaterwerden, der Verantwortung, die ein Baby mit sich bringt, sowie der zerstörerischen Kraft, die die Angst vor diesen Dingen mit sich bringen kann.

Der surreale Film beginnt mit einer Einstellung des Kopfes seines Protagonisten Henry, der durch den Raum schwebt. Ein Mann beobachtet die Szene von seinem Fenster aus und zieht an einem Hebel. Daraufhin fällt ein wurmartiges Etwas in ein Becken mit Wasser, in dem es verschwindet. 
Henry lebt in einer Industriestadt - trostlos, verlassen und stets von typischen Fabriksgeräuschen durchdrungen. Hohe, fensterlose Mauern sowie heruntergekommene Mietshäuser dominieren das schwarz-weiße Bild. Als er nach Hause kommt, informiert ihn seine Nachbarin darüber, dass seine Freundi…