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Es werden Posts vom Mai 10, 2017 angezeigt.

Tanzbare Dekadenz auf Kokain - David Bowies "Station to Station"

Die Karriere David Bowies war von vielen Höhen und mindestens ebensovielen Tiefen gekennzeichnet. Nachdem er sich mit dem etwas überschätzten Ziggy Stardust selbst zur Legende erhoben hatte, kamen das superbe Aladdin Sane sowie das ebenfalls großartige Diamond Dogs, dazwischen noch die kleine Randnotiz namens Pin-Ups. Seinen absoluten Zenit sollte das Chamäleon des Pop 1975 besteigen und ihn erst fünf lange, turbulente Jahre später wieder verlassen. Und müsste ich mir aus den Platten dieses Zeitraums einen Favoriten aussuchen, so wäre es ein knappes Rennen zwischen Young Americans und dessen direkten Nachfolger aus einer Zeit, in der Bowie den Höhepunkt seiner Kreativität und seiner Drogensucht erreicht hatte - Station to Station.

Illusion ist der Kernbegriff der Platte, die die wohl schwärzesten Stunden im Leben des Briten widerspiegelt, sowie der Geschehnisse rund um ihre Entstehung. Nachdem Bowie sich mit exaltiertem, gleichzeitig introvertiertem und stets unberechenbarem Verhalten…