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Es werden Posts vom Oktober 4, 2017 angezeigt.

Womit leben wir?: Der Exorzist (1973)

Wenn ich mir aktuell erfolgreiche Horrorfilme wie ES oder das 2009 erschienene Reboot von Freitag der 13.  ansehe,  wird mir wieder und wieder schmerzlich bewusst, wie sehr das Genre an seiner Salonfähigkeit seit den 90ern leidet. "Große" Horrorfilme von Big-Budget-Studios sind heute keine Seltenheit mehr und leben in erster Linie von plumpen Schockeffekten und CGI-Überladung. 

Doch das war nicht immer so. In einer Zeit, als Horrorfilme meistens in schäbigen Bahnhofskinos, in Autokinos oder in Mitternachtsaufführungen über die Leinwand flimmerten, erschien ein Film, der mit bekannten Darstellern, großem Budget und einem der renommiertesten Filmstudios seiner Zeit aufwarten konnte und trotzdem wunderbar funktionierte - im Dezember 1973 ließ Warner Bros. The Exorcist auf das Publikum los. Mythen und Legenden umranken die ersten Aufführungen: in New York City sei es während des Films zu Fehlgeburten gekommen, Menschen mussten sich angeblich übergeben, christliche Therapeuten sp…