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Es werden Posts vom Januar 13, 2018 angezeigt.

Phil Collins - Face Value

Scheidungen sind schrecklich - außer sie werden in den Händen eines findigen, frisch geschiedenen Musikers zu Gold und infiltrieren Millionen Gehörgänge weltweit. Und im Fall Phil Collins gingen sich gleich drei Platten damit aus - wobei sein Debut selbstverständlich den Anfang macht. Wipe off that grin...

I can feel it coming in the air tonight. Mit diesen weltberühmten Zeilen beginnt der erste Longplayer des damaligen Genesis-Leadsängers und legt auch gleich die Grundstimmung der nächsten vierzig Minuten fest: denn von seinen persönlichen Krisen schwer mitgenommen, spielt Phil Collins zwischen 1979 und 1981 ein sehr, sehr düsteres Album ein, das von Schuldzuweisungen, Hass und Selbstmitleid getragen wird. Ganz anders als der Star, den man bis heute für Muntermacher wie You Can't Hurry Love oder ganz softe Balladen wie One More Night und Against All Odds kennt.

Erwähntes In the Air Tonight ist jedenfalls eine perfekte Synopsis der Leitmotive von Face Value; der kalte und brutale D…